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Wissenswertes über Rückführungen
Bevor der Mensch es ausprobiert hat er viele Fragen...


Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Rückführungen in frühere Leben
Bewusstseinszustände
Beispiele


Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Rückführungen in frühere Leben

Rückführung in frühere Leben, funktioniert das auch bei Realisten?

Rückführungen in vergangene Leben funktionieren im Prinzip bei jedem Menschen. Vorausgesetzt es handelt sich um eine Seele die zumindest ein früheres Leben gelebt hat. Wenn es also einmal zu der Ausnahme kommt, daß ein Mensch nichts sieht, dann könnte es entweder daran liegen, daß es sich um eine sehr junge Seele handelt. Oder es ist einfach nicht der richtige Zeitpunkt, weil z.b. aktuelle Probleme des jetzigen Lebens zu viel Aufmerksamkeit fordern.

Was passiert während einer Rückführung mit mir?

Rückführungen in vergangene Leben erfolgen in Trance, dem sogenannten Alphazustand, den man auch während einer Meditation anstrebt. Ein Zustand also, während dem Sie genau realisieren was um Sie herum vor sich geht, sich dadurch jedoch nicht von Ihrem Vorhaben, der Wahrnehmung Ihres früheren Lebens, ablenken lassen. Entspannt, hochkonzentriert - und dabei keinesfalls willenlos - so liegen Sie mit geschlossenen Augen da, beantworten meine Fragen und beschreiben was Sie sehen.
Wer die Erfahrung einer Meditation noch nie gemacht hat und neugierig ist wie sich eine Trance "anfühlt", dem empfehle ich, sich eine geführte Meditation auf CD zu besorgen. Solche Trancen sind wohltuend und entspannend und man bekommt einen ersten Eindruck davon, daß eine Trance gar nichts Geheimnisvolles ist.

Woran merke ich, daß ich in einem früheren Leben angekommen bin?

Frühere Leben sind mit dem Wissen verbunden, wie es in der vergangenen Epoche zuging. Man ist z .B. nach der jeweiligen Mode gekleidet, trägt fremde Frisuren und kann sich anderer Ausdrucksweisen oder Sprachen bedienen.

Kann ich Ereignisse im heutigen Leben durch eine Rückführung erklären?

Manchmal kann man in einem früheren Leben die karmischen Verbindungen zum heutigen Leben erkennen. Man weiß dann, während einer Rückführung, plötzlich woher bestimmte Interessen kommen, die man im heutigen Leben pflegt. Warum man immer wieder an bestimmte Orte reist oder woher ein Faible für eine Besonderheit bei der Partnerwahl stammt. Häufig kann man entdecken, daß man mit bestimmten Personen, Familienmitgliedern, Freunden bereits einem früheren Leben verbunden war. Oder man bemerkt zum eigenen Erstaunen, daß der Mensch bereits in anderen Daseinsformen existiert haben kann. Denn nicht wenige Seelen erleben Zwischenwelten in denen sie als Energien in Erscheinung traten. Und natürlich kommen auch immer wieder vergangene Inkarnationen im Tier oder Pflanzenreich vor. Welche, genauso wie die Inkarnationen als Mensch, karmische Auswirkungen im jetzigen Leben haben können.


Wie lange dauert eine Rückführungssitzung?

Eine Rückführung dauert zwischen 60 und 90 Minuten. Bitte achten Sie unbedingt darauf genügend Zeit einzuplanen!
Da ich selbstverständlich nicht mitten in einer Rückführung abbreche, auch wenn 90 Minuten überschritten sein sollten.


Rückführung in vergangene Leben - ist das eine Therapieform oder Heilungsmethode?

NEIN! Eine Rückführung in ein früheres Leben ist lediglich eine Erfahrung die ein Mensch machen kann. Bei Fragen zur Gesundheit wenden Sie sich bitte an ihren Arzt oder Therapeuten.


Bewusstseinszustände

Gamma Wellen 30-100 Hertz und höher Hyperaktivität, Genie, Transzendenz, Maharishi-Effekt. Nur mit höchster Konzentration für kurze Zeit aufrecht zu erhalten. Gedankenübertragung, Psychokinetische Phänomene, mystische Erlebnisse. Schwingungsebene echter Telepathen und Mystiker.
Beta Wellen 12-32 Hertz Wachzustand, Konzentration, Stress



Alpha Wellen 8-12 Hertz Entspannung, Meditation, Gelassenheit, Kontakte zum höheren Selbst und zu Archtypen sind möglich. In dieser Ebene finden Rückführungen statt. Man kennt sie auch aus Tagträumen! PSI-Ebene des Gedankenlesen.
Theta Wellen 4-8 Hertz Schlaf, Hypnose, Tiefenmeditation

Astralreisen,
Out of Body Experiences.


Delta Wellen 1-4 Hertz Tiefschlaf





Beispiele

Wichtig: Die angeführten Beispiele beruhen auf Rückführungen von Personen,
die ihre ausdrückliche Genehmigung für die Veröffentlichung gegeben haben.
Mein Dank gilt Monsieur Jaques des Champs, dem Bärenjungen, dem Waisenkind, dem Verkäufer Heinrich Lang, Mme. Libreville und der Pionierin der Luftfahrt Helene Boucher. Selbstverständlich bedanke ich mich auch bei den heutigen Inkarnationen der Protagonisten
.


Monsieur des Champs
Diese Rückführung ist ein Beispiel für eine stimmig recherchierte Rückführung.

Ich befinde mich vor einem Gebäude. Ich habe dunkle Haare und einen Pagenschnitt. Ich trage etwas schwarzes mit Gold und eine weisse Kniebundhose. Ich sehe ein Wappen. Erkenne es aber nicht genau. Ich bin ein Mann zwischen 30 und 40. Ich trage einen Hut mit einer blauen Feder. Um das Gebäude herum geht ein Graben. Die Zugbrücke ist unten. Ich gehe hinüber und komme auf einen freien Platz. Dort ist ein Brunnen. Rechts ist das Hauptgebäude. Es hat auch Nebengebäude und Türme. Alles ist aus Stein. Rechts das Gebäude hat bunte Glasfenster. Ich stehe da mit einer Frau mit blonden Zöpfen. Sie trägt ein Kleid mit weiss und blau und rot. Sie lacht mit mir. Ich bin in Holland. Ich habe ein Buch bei mir. Es hat einen dunkelbraunen Ledereinband. Ich schreibe Zahlen hinein. 1 7 0 5. Ich habe einen Beutel mit goldenen Münzen. Die sind ungefähr 3 cm groß. Es könnten Louis d'or sein. Die Frau kenn ich, sie ist sympathisch, aber sie ist nicht meine Frau.

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Jetzt bin ich in einem Raum. Der Raum hat einen Holzboden. Und grobe Bänke und Tische. Es gibt keine Stühle. Der Raum hat schöne bunte Fenster. Ich sitze an einem Kamin. Ich habe einen Bart. Ich denke an mein Kind, denn ich habe einen Sohn. Diesen Sohn kenne ich nur als Baby.

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Ich habe Geld, habe es geschafft, ich bin mächtig und bin ganz gelassen. Ich sitze auf einer Bank am Kamin der mitten im Raum steht. Ein großer, hoher Kamin. Innerhalb der Burg gibt es eine Kapelle. Die habe ich bauen lassen. Es gibt hier verschiedene Häuser mit Holzgiebeln nach oben . Am Turm ist eine Flagge, die ist blau, weiss, rot. Mein Beruf ist Geldverleiher. Wenn ich Geld bekomme trage ich es ins Buch ein. Mein Name ist Jaques de Champs. Dort wo ich wohne bin ich geachtet. Die Leute akzeptieren mich. Und sie mögen mich.

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Jetzt trage ich andere Kleider. Sie sind rot und blau gestreift. Ungefähr 3 cm breite Streifen. Mit Goldstreifen. Es ist ein sehr feiner Stoff. Ich reite auf einem weissen Pferd. Habe keine Zeit für Spaß. Muß in eine andere Stadt in ein Dorf. Mit mir reitet ein junger Mann, wir sind vertraut miteinander. Wir reiten durch den Wald. Der Wald ist nicht dicht, ich sehe Wiesen, Blumen und Bäume. Ich komme in der Stadt an. Sie heißt Wittlingen. Ich sehe eine Zahl. 1617. Der Marktplatz hat eine Dreiecksform. Ein langes Dreieck. Ich bin geschäftlich hier und bringe Geld zu jemandem. Ich leihe es jemandem. Einem Kaufmann. Jakob Dick. Ich mag ihn. Er hat keine Haare und ist ein guter Mensch.

Kurz nach dieser Rückführung erhielt ich vom Klienten eine Mail. Er hatte recherchiert und die Burg und die Kapelle gefunden. Sie ist in einem Gebiet das phasenweise französisch besetzt war. Das Gefühl das der Klient empfand als er die Burg betrat ähnelte dem von ankommen und endlich zu Hause sein. Bei seinen Recherchen fand er stieß er auch auf die kleine Kapelle und andere Details, die er genauso während der Rückführung gesehen hatte. Auffälligerweise hat der Klient auch heute noch ein Faible für Gebäude mit weitem Rundumblick.


Die Geschichte vom Bärenjungen
Die folgende Rückführung konnte ebenfalls recherchiert werden.

Ich bin ein Kind. Ein Junge. Ich bin ungefähr acht Jahre alt. Ich stehe auf einer kleinen Anhöhe, ein kleiner Hügel. Hier bin ich mit meiner Familie herspaziert. Ich schaue in die Ferne, ich sehe weite Landschaft, Felder, Wald, das Land ist ansonsten flach. Ich schaue in die Ferne und geniesse die Aussicht. Ich träume vor mich hin und fühle mich wahnsinnig wohl.
Dann drehe ich mich zu den anderen. Doch da ist gar keiner. Sie sind wohl kurz weggegangen und werden gleichwieder kommen. Ich setze mich ins Gras und warte. Aber niemand kommt. Ich warte. Langsam werde ich unruhig, und ich beschliesse mich auf die Suche zu machen. Ich laufe hin und her, aber niemand ist zu sehen. Ich rufe Mama und Papa. Niemand reagiert. Ich weiß gar nicht wie lange ich schon warte, so langsam wird es mir unangenehm und ich beschliesse loszugehen und die Anderen zu suchen. Ich gehe einen kleinen Sandweg entlang der sich über den Hügel zieht, Richtung Wald. Bald geht die Sonne unter, ich sehe daß sie bereits nahe am Horizont ist. Ich habe Angst und ich habe Hunger und Durst. Im Wald fühle ich mich wohler. Ich komme auf eine kleine Lichtung Hier gibt es Blaubeeren. Und ich mache erstmal eine Rast um mich zu stärken. Ich esse Blaubeeren und als ich satt bin merke ich daß ich müde bin. Ich lege mich auf das weiche Moos in der Nähe der Bäume. Irgendwann wache ich auf, es ist jetzt stockfinster. Ich lausche auf die Geräusche, aber ich bin zu müde und schlafe wieder ein. Irgendwas ist an meinem Gesicht, ich schlage die Augen auf. Es scheint morgen zu sein, es ist dämmerig. Und etwas ist an meinem Gesicht. Ich versuche es wegzuwischen, und fühle etwas weiches. Ich drehe meinen Kopf, dort steht ein großer Bär, Er stupst mich immer wieder an, so als wolle er mir sagen, daß ich aufstehen soll. Ich stehe auf und der Bär stellt sich neben mich. Dann trottet er langsam los, bleibt stehen. Läuft zu mir zurück. Stupst mich. Trottet weiter. Ich glaube ich soll mit ihm gehen. Ich bin zwar ängstlich, aber besser mit dem Bären gehen als ganz alleine sein. Wir gehen eine kurze Zeit und kommen an eine Erdhöhle. Davor sind drei kleine Bären. Die sind sehr niedlich. Aber ich gehe nicht auf sie zu. Ich habe Furcht, daß der große Bär das nicht dulden würde. So bleibe ich einfach stehen und warte was passiert. Obwohl die kleinen Bären sehr neugierig sind. Sie beschnüffeln und betatzen mich, als wollten sie mit mir spielen. Dann kommt der große Bär zurück. Er hat ein Kaninchen gefangen. Und lässt es bei uns fallen. Ich mag aber kein rohes Fleisch, sondern suche mir lieber Beeren. Die mögen die jungen Bären auch gerne. Ich bringe welche und wir teilen.
Nun ist es Abend. Ich bin sehr traurig weil ich solche Sehnsucht nach meinen Eltern habe. Aber die Bären lassen mich mit in die Höhle, so daß ich wenigstens nicht frieren muß. Von jetzt an bin ich immer mit den Bären. Ich gewöhne mich auch daran rohes Fleisch zu essen.

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Mittlerweile ist wieder Sommer. Mehrere Sommer sind vergangen. Aber heute ist ein komischer Tag, Wir sind alle sehr unruhig und ich mache mich auf den Weg um zu gucken was los ist. Irgendetwas spüre ich auch. Ich kann es zwar nicht riechen wie die Bären, aber auch ich merke das etwas anders ist als sonst. Ich entferne mich von unserer Höhle und gehe Richtung Weg. Da plötzlich höre ich laute Stimmen. Und ich sehe einige Männer mit grossen Knüppeln. Sie sehen mich auch. Ich versuche wegzulaufen. Aber sie ergreifen mich. Und binden mir die Hände zusammen. Ich versuche sie zu beissen. Sie schlagen mich und zerren mich hinter sich her. Ich weiß nicht wie lange das geht, aber irgendwann kommen wir in ein Dorf. Dort scheren sie mir meine Haare ab. Dann werde ich auf dem Marktplatz angebunden, damit mich alle anglotzen können. Sie nennen mich Bärenjunge. Es ist schrecklich, ich will mit ihnen reden, aber keiner hört mir zu. Stattdessen lachen sie mich aus, bewerfen mich mit Dreck. Als Nahrung bekomme ich hartes Brot und faules Obst und einen Napf Wasser. Ich weine und weine. Aber ich weiß meine Lage ist aussichtslos. Kein Mensch der etwas für mich fühlt.

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Eines Nachts kommt eine junge Frau und schneidet meine Fesseln ab. Sie nimmt das Band an dem ich festgebunden bin und will mich wegführen. Da schlage ich sie nieder und türme. Auf dem Weg begegnen mir Soldaten, sie marschieren ins Dorf. Ich stürme einfach immer gerade aus, weiter und weiter. Ich will zurück zu meiner Bärenfamilie. Ich finde den Weg, denn mein Instinkt ist gut. Als ich an der Höhle ankomme liegen sie alle vor der Höhle. Sie sind tot. Und haben große Wunden. Es sieht so aus als hätte man sie totgeschlagen. Nun fällt auch noch die letzte Hoffnung von mir ab. Ich verkrieche mich in die Höhle. Nun bin ich ganz alleine. Aber ich verstehe es alleine zurechtzukommen. Ich ernähre mich von Wurzelwerk und Beeren. Langsam geht es mir wieder besser. Ich traue mich weiter von der Höhle weg auf Nahrungssuche. Ich höre eine menschliche Stimme, die ruft: "Erlegt, ich habe ihn erlegt.! Ich spüre einen Schmerz im Rücken, greife nach hinten. Ein dünner Stock steckt zwischen meinen Schultern. Es rinnt warm den Rücken herunter. Ich werde immer schwächer. Falle hin, sehe in die Baumgipfel. Jetzt sehe ich mich von oben. Ich kann beobachten wie sie mir ein Band an die Füße binden und mich hinter sich her zerren. Plötzlich fühle ich mich ganz leicht. Ich steige auf und fühle eine große Liebe und Verbundenheit zu den Bären. Die Bären und ich, wir werden uns wieder sehen. Dieses Wissen gibt mir Gelassenheit.

Interessant hierzu die Webseite: http://www.feralchildren.com/de/showchild.php?ch=denmark


Gehör verschaffen
Das folgende Beispiel ist typisch für eine Rückführung mit einem fest definiertem Anliegen.

Ich befinde mich in einer Halle. Ich kenne keine Jahreszahl. Ich bin noch klein. Bin ein Junge. Ich trage Sandalen, kariertes Hemd, kurze Lederhose, An den Seiten aufgereiht stehen Betten. Ich sitze auf einem Bett. Denn ich warte darauf, daß man mich aus diesem Lager nach Hause holt. Neben mir steht ein Koffer. Ich schaue aus dem Fenster. Draußen ist alles kaputt. Es gibt keine Straßenschilder. Ich weiß nicht wohin ich gehöre, ich habe keine Familie mehr. Es ist sehr laut in der Halle. Draußen ist Krieg. Es ist Chaos. Keiner kümmert sich um mich. Niemand nimmt mich war. Ich muß schreien, damit man auf mich reagiert.


Heinrich Lang
Herr R. suchte mich auf, da er gerne gewusst hätte, ob es karmische Ursachen haben kann, daß er immer wieder mit Menschen die Uniformen tragen aneinander gerät. Er stehe zwar Rückführungen in frühere Leben kritisch gegenüber, da er ein durch und durch skeptischer Mensch sei, möchte es aber ausprobieren. Wenngleich - so die Einschätzung des Klienten - "dabei wohl nicht viel herauskommen wird".

Ich befinde mich auf einem grossen belebten Platz
Frage: Wissen sie wo sie sind? Hat dieser Platz einen Namen? Wie heißt er? Wie heißen sie?
Herr R: Ich heiße Heinrich Lang. Es ist der Alexanderplatz. Ich befinde mich in Berlin.
Es fahren Kutschen herum. Busse werden von Pferden gezogen. Und es gibt Dinger die stinken.
Die fahren von alleine. Es ist so hektisch hier. Es ist mir fremd. Eine neue Zeit.
Frage: Wieso ist es fremd? Sind sie dort zum ersten Mal?
Herr R: Nein, aber ich war hier eine ganze Zeit nicht, war doch im Gefängnis.
Frage: Warum waren sie im Gefängnis? Und welches Jahr haben wir jetzt?
Herr R: Wir haben das Jahr 1921. Ich war im Gefängnis aus politischen Gründen.
Arbeitete damals in einem kleinen Lebensmittelgeschäft. Das wurde von den Freikorpstruppen geplündert.
Danach habe ich mich den Arbeitern angeschlossen. Und wir haben die Freikorpstruppen bekämpft.
Es gab viele Straßenkämpfe.
Irgendwann wurden ich und meine Genossen verhaftet und ich landete im Gefängnis.
Frage: Erkennen sie Parallelen zum jetzigen Leben?
Herr R: Ja, die Freikorpstruppen, das ist alles uniformiert. Die rotten sich immer zusammen und wollen
den Leuten ihre unzeitgemäße Meinung aufzwingen. Die Uniformierten heute, das sind die Nachfolger des Freikorps.
Mich stößt es ab, von Briefträgeruniformen bis zu Uniformen der Bahnbeamten oder Schützenbrüder.
Nach dem Erkennen der karmischen Verknüpfung erkunden wir noch Kindheit und Tod des Herrn Lang.
Als Herr. R. wieder im seinem jetzigen Leben angekommen ist, erzählte er mir,
daß er ab jetzt mit der Historie Frieden schließen wird
und nicht mehr gegen die Geister vergangener Zeiten kämpfen will.
Ihm sei klar geworden ist, daß sein Karma ihn der Verwechslung aufsitzen ließ,
jeder Briefträger oder Streifenpolizist sei sein Gegner.


Mme Libreville
Eine Rückführung in das Leben einer Dame in revolutionären Zeiten.

Ich bin in einer Landschaft. Wälder. Links ist Meer und eine abbrechende Klippe. Ich gehe auf einem gepflastertem Sandweg. Ich bin eine Frau. Ich trage eine weisse Haube. Ein weisses Kleid. Und verschiedene Schürzen. Es sieht aus wie ein Reifrock mit engen Mieder, weisse Satinschuhe, Sonnenschirm. Mein Name ist Marie Libreville.

Ich stehe an der Klippe und gucke auf eine kleine Stadt. Ich sehe einen Hafen. Segelschiffe. Der Hafen hat Hufeisenform. Es ist die Nordküste.

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Der Hafen hat eckige Kanten. In der Mitte sind Mohlen. Es gibt kleinere Schiffe. Rechts sind große Schiffe. Mit französischer Flagge und englischer Flagge. Ich sehe blau-rot-weisse Flaggen. Quergestreift. Wir haben das Jahr 1760. Ich sehe den Hafenmeister und einfaches Volk das Wären verlädt. Die Leute rufen, "vite, vite".

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Ich wohne auserhalb von Pompiers. Sehe eine Auffahrt. Eingangspfosten mit Löwen, ein schmiedeeisernes Tor aus dünnen Stäben. Oben haben die Stäbe Knöpfe und dann eine Spitze wie ein Messer. Das Tor öffnet in der Mitte, da ist eine Rose. Hinter dem Tor ist ein gepflasterter Weg. Wie eine römische Straße. Ein Park mit Rasen und Rosen. Das Haus steht am Meer. Es ist ein großes Haus aus hellem Stein in schiefergrau. Ich bin hier die Tochter. Am Haus sind zwei Säulen, die gehören zu einer Veranda. Eine Terrasse mit Säulen. Das Haus hat 3 Stockwerke und Fensterfronten.

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In der Halle hat der Fußboden Schachbrettmuster aus Fliesen. An der Decke ist ein Kronleuchter. An den Wänden hängen Portraits. Eines zeigt einen Mann mit Spitzbart, der guckt fordernd. Ein anderes eine Frau. Die guckt einfältig. Sie ist mittelblond und pummelig. Eine große Treppe führt nach oben. Sie hat ein Steingeländer. Oben sind Gänge. An den Wänden ist eine Seidentapete. Auf dem Boden Teppich. Ich gehe geradeaus. Rechts ist eine Tür. Mein Zimmer. Ein großes Zimmer. Ungefähr 20m2. Gegenüber der Tür sind Fenster mit Meerblick. Die sind oben abgerundet. Ins Zimmer führt es über eine Schwelle von 5-6 cm. Der Fußboden ist getäfelt mit dunklem Holz. Helle Tapete. Großes Himmelbett auf vier Pfosten. Es gibt einen Mann der mir gefällt. Er heißt André Marechal. Er ist in einer Kaserne in Paris.

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Ich liege in den Armen meines Mannes. Wir haben vor 2-3 Jahren geheiratet. Wir haben eine Tochter die heißt Charlotte. Den Sommer verbringen wir in meinem Elternhaus. Den Winter in unserem Haus in Paris. Andre liebt mich sehr, ich ihn auch. Mein Elternhaus heißt Maison des Roses.

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Ich bin in einer Kutsche auf dem Weg nach Hause. Ich komme von einem Cafekränzchen. Ich freu mich auf zu Hause, da gibt es Tee. Und dann Abendessen mit meinem Mann. Ich bin in unserem Stadthaus. Das ist hell, sandfarben. Ich komme in einen Vorraum, eine Vorhalle. Da hängt ein Spiegel. Es gibt einen Kaminsims und einen Tisch. Es ist ein rundes Zimmer. Sternförmig gehen die Räume davon ab. Links ist eine Treppe nach oben. Andre sitzt am Kamin im Ohrensessel. Die Fenster gehen richtung Straße. Es ist die rue du peuple. Wir haben 1779. Eine unruhige Zeit. Es herrscht große Unruhe und Unzufriedenheit.

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Ich bin in einer Kutsche, auf der Flucht. Das Volk ist in Aufruhr. Andre ist in den Tuilerien. Es ist das Jahr 1789.

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Ich komme in Pompiers an. Fahre die Auffahrt hoch. Meine Eltern sind mittlerweile sehr alt. Es sind da: Meine Eltern, mein Bruder mit Frau und 3 Kindern und Personal. Ich habe auch eine Schwester. Mein Bruder lebt hier. Er betreibt eine Rosenzucht.

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Andre lebt, ich habe ihn zwischendurch gesehen. Wir verhandeln mit dem Revolutionsrat. Den kenne ich. Wir werden als Familie geachtet, weil wir großzügig und menschlich sind. Charlotte ist jetzt 17. Sie hat guten Kontakt zu einem Revolutionsführer. Ich versuche es zu unterbinden. Habe ihr beigebracht mit dem Herzen zu sehen.

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Meine Tochter heiratet. Ich billige die Hochzeit. Ihr Mann heißt Therry d'Escartes. Der Duc ist katholisch. Wir sind eher Freigeister. Wir sind auf einem Schloß. Andre steht neben mir. Die Liebe zwischen uns ist so stark wie am ersten Tag.

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Ich bin wieder in Pompiers. Charlotte ist auch da. Ohne ihren Mann. Ich habe einen Enkel. Francois. Charlotte wirkt ausgezehrt. Ihr Mann ist kaltherzig.

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Andre ist nicht mehr. Ich spüre daß auch ich sterben muß. Es ist das Jahr 1802. Ich bin alt. Ich gehe durch den Garten. Mein Herz ist krank. André ist wieder da. Ich bin glücklich. Es ist warmes Licht und ich spüre wie sich meine Seele mit ihm in Liebe verbindet.


Pionierin der Luftfahrt: Helene Boucher

Ich befinde mich in einem Wald und stehe vor einer kleinen Kapelle. Ich gehe hinein und knie mich nieder zum beten. Die Marienfigur ist riesig. Nach dem Beten gehe ich wieder raus. Und gehe den Weg weiter. Plötzlich ist alles schwarz.

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Denn es gibt noch ein weiteres früheres Leben das mit meinem Anliegen zusammenhängt:

Ich gucke nach oben. Über mir sind Wolken. Unter mir sind Berge und Wald.

Ich bin eine Frau von ungefähr Mitte 20 und sehr komisch angezogen. Ich trage Sandalen, über einem Rock eine Hose, ein weisses Hemd, eine Lederjacke und habe eine dicke Brille auf.

Ich höre einen Motor. Ich sitze im Flugzeug. Jetzt lande ich. Ich rolle über Rasen. Ich nehme meine Brille ab. Es war anstrengend aber schön. Hier ist es wie ausgestorben.

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Hier wechselt die Szene und die Klientin befindet sich in einem anderen Leben:

Ich bin eine Frau, ungefähr 35, ich stehe auf einer Wiese. Ich habe eine Schürze um und trage ein weisses Kleid.

Ich reite viel, ich wohne mit meiner Mutter, meinem Vater, Oma, Opa und meinen Geschwistern. Es ist in Texas, in Amerika.
Mein Name ist Gabriele Hockenheim. Ich bin Witwe. Mein Mann hat sich das Genick gebrochen, als er betrunken geritten ist und Kunsttücke auf seinem Pferd gemacht hat.

Wir haben ihn hinterm Haus begraben. Er hat ein schönes Grab. Mein Schönstes ist es auf einer Wiese zu liegen und in den Himmel zu schauen. Das ist Freiheit.

Ein Vogel. Frei wie ein Vogel!

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Oh, ich sehe wieder Berge. Mist, ich bin festgehackt. Mist, die Schnalle, ich hätte es wissen müssen. Ich verliere an Höhe. Das geht wohl nicht gut, das schöne Flugzeug.

Jetzt liege ich im Wald, vor mir mein Flugzeug. Man hätte das anders machen müssen. Also wenn nicht gleich jemand kommt ist es wohl vorbei. Es läuft so warm aus meinem Arm heraus. Ich werde ganz müde. Aber man hätte das wirklich anders machen müssen, man hätte es anders machen müssen...

Einen Tag später melden sich die Begleitung der Klientin bei mir. Bei der abgestürzten Pilotin könnte es sich um Helene Boucher handeln:

http://www.helene-boucher.com/

http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A9l%C3%A8ne_Boucher


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